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<pre>Da der Spielplan den Bayern bislang in nahezu allen größeren Prüfungen das Heimrecht gewährte, konnte der Titelverteidiger seine Auswärtsstärke bis dato allein beim 3:1 in der Veltins Arena beweisen — ein Sieg, der für Münchner Verhältnisse jedoch relativ schwerfällig zustande kam.  <p> Da Bayer vor dem Rückrundenstart 2016 eine Lücke von fünf Punkten auf die Berliner zu beklagen hatte, weist die aktuelle Konstellation etwa im Vergleich zum Vorjahr kaum Unterschiede auf — mit einem Heimsieg ließe sich der Rückstand zum Hinrunden-Abschluss auf fast ebenso handliche sechs Zähler reduzieren.  <p>  Dabei war im Anschluss Konsens darüber zu vernehmen, dass die 0:3-Schlappe vor allem der numerischen Unterlegenheit geschuldet war. Nach einer diskussionswürdigen Roten Karte mussten die Gäste den Abschluss der Englischen Woche fast komplett in Unterzahl absolvieren. <p> In der ersten Halbzeit stand die Hertha sehr stabil, die Defensive ließ — obwohl die Bayern über 80 Prozent Ballbesitz hatten — nicht sehr viel zu. Die wenigen machte Torhüter Rune Jarstein zunichte. <p>  Bild: Yussuf Poulsen und Timo Werner – zwei (Tor-)Garanten des Leipziger Höhenfluges. Werner kommt auf 17 Treffer und Poulsen traf drei Mal. (Photo-Credit: Jan Woitas / dpa / picturedesk.com)  </pre>


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<pre>Da neben den Fohlen derzeit jedoch auch die Mainzer in einer klitzekleinen Sinnkrise stecken, deutet hier aus unserer Sicht vorab vieles auf eine Punkteteilung hin: Die Rückkehr in die Erfolgsspur muss somit wohl in beiden Fällen mindestens eine weitere Woche warten.  <p> Selbst, als es in den zweiten 45 Minuten den knappen Rückstand aufzuholen galt, konnten sich die Mainzer gerade einmal zu mageren vier Torabschlüssen entschließen: Ein echtes Aufbäumen wurde von den Oberbayern also bereits im Keim erfolgreich erstickt.  <p>  Ã„hnlich, aber nicht ganz so konkret formulierte es Teamkollege Julian Brandt: „Grundsätzlich sind wir auf einem guten Weg. Wir machen sehr viele Fortschritte. Trotz der Niederlage geht die Tendenz nach oben.“ <p> Die Hessen haben die letzten fünf Auswärtsspiele allesamt verloren — mit einem Torverhältnis von 5:1Zuletzt gab es eine 1:4-Pleite gegen das C-Aufgebot von Bayern München. <p>  Beispielhaft zeigt das Beispiel vom einstigen Edel-Joker Petersen, wie beherzt derzeit jeder Ersatzmann für die verletzten Leistungsträger in die Bresche springt: Mit seinem Dreierpack widerlegte der Stürmer in Köln den Verdacht, lediglich für die Kurzstrecke geeignet zu sein.  </pre> 


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<pre> Sogar Langzeitwetten-Tipper könnten auf ihre Kosten kommen – nämlich dann, wenn Leverkusen abermals sieglos bleibt.  <p> Hatten die Münchner in den beiden Liga-Heimspielen stets schon in der ersten Halbzeit die frühe Entscheidung herbeigeführt, wurde der Aufstieg beim im Oktober an der Pleiße absolvierten Pokal-Fight erst im Elfmeterschießen unter Dach und Fach gebracht.  <p>  „Hätte mir vor dem Spiel jemand gesagt, wir gewinnen 1:0, wäre ich ihm um den Hals gefallen.“ <p>  Ein Spielverlauf mit wenigen Toren würde sich im Übrigen im Einklang mit drei der letzten vier direkten Duelle befinden, wo stets weniger als 2.5 Tore fielen. <p>  Während die Weste somit schon zum vierten Male komplett sauber blieb, war auch der dritte 1:0-Erfolg mehrfach nur einen Wimpernschlag entfernt: In gleich zwei Fällen hatte im ersten Abschnitt der Querbalken für den bereits geschlagenen Effzeh-Keeper retten müssen.  </pre>


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<pre> Zwei 2:0-Siege später (gegen Hertha BSC und am vergangenen Freitag gegen Mainz) sind die „Königsblauen“ in der Tabelle wieder nach oben geklettert und klopfen lautstark an der Tür zu den Champions-League-Plätzen an. Nun soll der Erfolgslauf auch gegen Wolfsburg fortgesetzt werden.  <p> Angesichts von sechs ausgehandelten Unentschieden taugt dieser vermeintlich stolze Lauf bei näherer Betrachtung dann aber doch nicht zum Ruhmesblatt — zumal auch in der neu gestarteten Spielzeit erst ein Dreier in die Wertung kam.   <p> Die Besucher sahen vorigen Freitag gegen Hertha Berlin wieder kämpfende Nullfünfer, die für ihren Einsatz mit 2 Toren und 3 Punkten belohnt wurden. Erst zum Mal in dieser Saison blieben sie ohne Gegentor und es war erst das gewonnene Spiel seit Spieltag 12. <p>  Zwar schlichen sich kurz vor der Winterpause auch in die Auftritte vor der eigenen Anhängerschaft ungewohnt viele Fehler ein; seit dem Jahreswechsel wurden von den Leipzigern dann aber wieder zumindest ziemlich ordentlich sieben von neun möglichen Punkten gewuppt.  <p> Wenngleich der aktuelle Punkte-Lauf von neun Zählern die beste Serie seit über sechs Jahren bedeutet, gibt es folglich noch immer gute Gründe, dem momentanen Höhenflug der Gäste zu misstrauen.  </pre>


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<pre> Dabei könnte es sich aufgrund der mäßigen Resultate zweifelsohne lohnen, auch jenseits der Veltins-Arena einmal etwas Neues zu probieren; die viertschlechteste Auswärtsbilanz der Liga lässt erahnen, wie viel Luft nach oben das Team in fremden Stadien hat.  <p> „Ich fühle mich topfit und dann sieht man, was ich zu leisten in der Lage bin.“  <p>  Video: Mainz-Manager Rouven Schröder über die Hintergründe des Wechsels von Yunus Malli nach Wolfsburg. (Quelle: YouTube/FSV Mainz 05) <p>  Zwar war es etwas glücklich, dass die Bremer Führung in Hälfte eins genau in jener Phase des Spiels fiel, in der die Leipziger die klar besseren Torchancen verzeichneten, unter dem Strich agierten die Hausherren allerdings deutlich geschickter.  <p> In all diesen Spielen kam es den Leipzigern nicht zuletzt zu Gute, dass es trotz des heftigen Programms kaum einmal größere Verluste zu beklagen gab; dank der durchweg zu vernachlässigenden Verletzungssorgen hat auch die Rotation zu keinem nennenswerten qualitativen Aderlass geführt.  </pre>


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